Informationen zu Tor

Ich war auf der Recherche nach guten Informationen zum Tor-Browser. Durch eine Anfrage über Facebook erhielt ich von einem Freund tolle und interessante Infos. Die möchte ich mit seinem Einverständnis hier bereitstellen.

Erst einmel allgemeine Info zum Thema Hacken:
Der Hacker der von außen angreift, weiß zuvor nicht unbedingt, welche PCs einen offenen Port haben oder mit einem Trojaner infiziert sind. Er durchsucht systematisch in den Adressen, bis er eine IP-Adresse erreicht, über die er einen Port oder einen Trojaner ansprechen kann. Momentan sehr häufig sind dabei Angriffe auf IoT-Geräte, welche msit über einen bekannten Zugang und ein bekanntes default-Passwort verfügen, welche offenbar cvon den meisten Benutzern nicht geändert werden.
————-
Meine Hoffnung war, dass durch die Verschleierung der IP auch der Zugriff schwieriger wird.
Kai Raphixx erläutert warum leider nicht:

Also normalerweise öffnen Trojaner meist eine TCP/IP oder UDP Verbindung zu einem Command and Control Server, d.h. der Hacker muss gar keinen Scan machen oä, angenommen der Trojaner befindet sich bereits auf einem PC im Netzwerk, diese kommen nämlich meistens per E-Mails und co auf deinen Rechner, weniger aktiv von einem Angreifer.

Methoden von außen sind auf den meisten Systemen, vor allem auf Netzwerkebene, extrem selten. Meistens werden gezielt Applikationen mit Schwachstellen angegriffen.

IoT Geräte kann man mit Tor auch nur bedingt schützen, würde das nicht empfehlen, einfach Firewall davor oder in einem separaten Netzwerk betreiben 😉

Tor ist eigentlich nichts anderes um deinen Traffic vor Spionage, Blocking oä zu schutzen. Die Datenpakete werden verschlüsselt bevor diese ins Netzwerk geleitet werden, so kann dein ISP nicht diese Datenpakete öffnen um reinzuschauen (Stichwort: Vorratsdatenspeicherung, NSA, Prism). Diese Datenpakete werden anschließend über min. 3 weitere Rechner gesendet, welche das Paket wieder verschlüsseln (So kam auch Tor zu seinen Namen: The onion router; Onion steht für das englische Wort „Zwiebel“, da die einzelnen Verschlüsselungen wie Schalen sind). Der Diensteanbieter (z.B. Netflix) können somit nicht mehr dein Ursprungsland feststellen, da alle Datenpakete über einen anderen Rechner irgendwo auf der Welt gesendet und empfangen werden).

Zudem kann Tor auch Firewalls umgehen, da die Datenpakete über einen freien Port gesendet werden, welcher nicht für Datenpakete ausgelegt ist, z.B. Port 443 welcher eigentlich für HTTPS genutzt wird.

Was du also mit der Nutzung von Tor erzielst ist ein wenig Anonymität im Netz, aber nur ein wenig.

Was du eigentlich benötigst ist eine „dedizierte“ Firewall, diese ist aber bereits in den meisten Heimroutern integriert.

%d Bloggern gefällt das: