Could not find a UTF-8 locale

Beim Kompilieren eines Paketes kommt die Meldung: Could not find a UTF-8 locale

* Messages for package dev-python/configobj-5.0.6:

* Could not find a UTF-8 locale. This may trigger build failures in
* some python packages. Please ensure that a UTF-8 locale is listed in
* /etc/locale.gen and run locale-gen.
>>> Auto-cleaning packages...

>>> No outdated packages were found on your system.

In diesem Fall ist eine Anpassung der locale Einstellungen erforderlich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Lokale zu setzen. Eine einfache Variante ist die Änderung der Datei /etc/locale.gen Es muss überprüft werden, ob hier die Variable de_DE.UTF-8 gesetzt ist. Nach dem Eintrag ein locale-gen durchführen um die Dateien zu aktualisieren.

# /etc/locale.gen: list all of the locales you want to have on your system.
# See the locale.gen(5) man page for more details.
#
# The format of each line:
# <locale name> <charset>
#
# Where <locale name> starts with a name as found in /usr/share/i18n/locales/.
# It must be unique in the file as it is used as the key to locale variables.
# For non-default encodings, the <charset> is typically appended.
#
# Where <charset> is a charset located in /usr/share/i18n/charmaps/ (sans any
# suffix like ".gz").
#
# All blank lines and lines starting with # are ignored.
#
# For the default list of supported combinations, see the file:
# /usr/share/i18n/SUPPORTED
#
# Whenever glibc is emerged, the locales listed here will be automatically
# rebuilt for you. After updating this file, you can simply run `locale-gen`
# yourself instead of re-emerging glibc.

#en_US ISO-8859-1
#en_US.UTF-8 UTF-8
#ja_JP.EUC-JP EUC-JP
#ja_JP.UTF-8 UTF-8
#ja_JP EUC-JP
#en_HK ISO-8859-1
#en_PH ISO-8859-1
#de_DE ISO-8859-1
de_DE UTF-8
#de_DE@euro ISO-8859-15
#es_MX ISO-8859-1
#fa_IR UTF-8
#fr_FR ISO-8859-1
#fr_FR@euro ISO-8859-15
#it_IT ISO-8859-1

Secure Boot – Fehler / Hinweis vom BIOS

Ich bekam beim Booten einen Secure Boot Fehler bzw. Hinweis beim Booten des BIOS:

„The System found unauthorized changes on the Firmware,operating System or UEFI drivers. Press (N) to run next boot device,or enter directly to BIOS Setup if there are no other boot devices installed. Go to BIOS Setup>Advanced>Boot and Change the current boot device into other secured boot devices “

Secure Boot failed
Information beim Start des BIOS

Secure Boot ist ein Teil der UEFI-Spezifikation, der die Echtheit bzw. Unverfälschtheit von wichtigen Software-Teilen der Firmware garantieren soll.  Anders als das Bios kann Uefi mit MBR-Partitionen und dem FAT-Dateisystem umgehen. Es liefert seinen eigenen Bootmanager mit, der die festen Datenträger nach einer EFI-System-Partition absucht, die mit FAT32 formatiert ist. Auf dieser Partition sind die EFI-Bootloader der Betriebssysteme hinterlegt. Für Grub 2, der üblicherweise den Boot im Uefi-Modus übernimmt, ist dies die Datei „grubx64.efi“.  

Mögliche Zusammenhänge der Meldung:

Eine leere BIOS Batterie  Nach dem Tausch der Batterie eine Neukonfiguration des BIOS durchführen.

Unter Linux-Mint wurde mir in der dmesg noch ein weiterer Aspekt angezeigt: einen Hinweis auf einen Firmware-Bug. Daher meine Empfehlung einen Reset des BIOS durchzuführen.

Weil dies auch keine Besserung brachte, habe ich ein BIOS-Update durchgeführt.
Die Version des BIOS wird meist direkt beim Start angezeigt. Sonst ins BIOS mit dem jeweiligen Tastenkürzel beim Booten direkt gehen. Dort nach der Versionsnummer und dem Namen suchen. Eine einfache Möglichkeit des Abrufs ist die Verwendung des Tools dmidecode
Ist die Version / der Name bekannt, kann ein Update beim Hersteller runtergeladen werden. Bitte beachten: es gibt viele Hersteller, die Windows .exe Dateien anbieten. Meist ist als Alternative eine DOS-Version bereit gestellt, die komplett als Bootstick genutzt werden kann. .

localhost /home/michi # emerge -av sys-apps/dmidecode
* IMPORTANT: 15 news items need reading for repository 'gentoo'.
* Use eselect news read to view new items.

These are the packages that would be merged, in order:

Calculating dependencies... done!
[ebuild N ] sys-apps/dmidecode-3.0::gentoo USE="(-selinux)" 58 KiB

Total: 1 package (1 new), Size of downloads: 58 KiB
Would you like to merge these packages? [Yes/No] yes

# dmidecode 3.0
Getting SMBIOS data from sysfs.
SMBIOS 2.7 present.

Handle 0x0000, DMI type 0, 24 bytes
BIOS Information
Vendor: American Megatrends Inc.
Version: 1903
Release Date: 08/04/2017
Address: 0xF0000
Runtime Size: 64 kB
ROM Size: 8192 kB
Characteristics:
PCI is supported
BIOS is upgradeable
BIOS shadowing is allowed
Boot from CD is supported
Selectable boot is supported
BIOS ROM is socketed
EDD is supported
5.25"/1.2 MB floppy services are supported (int 13h)
3.5"/720 kB floppy services are supported (int 13h)
3.5"/2.88 MB floppy services are supported (int 13h)
Print screen service is supported (int 5h)
8042 keyboard services are supported (int 9h)
Serial services are supported (int 14h)
Printer services are supported (int 17h)
ACPI is supported
USB legacy is supported
BIOS boot specification is supported
Targeted content distribution is supported
UEFI is supported
BIOS Revision: 4.6

Handle 0x002F, DMI type 13, 22 bytes
BIOS Language Information
Language Description Format: Long
Installable Languages: 8
en|US|iso8859-1
fr|FR|iso8859-1
zh|TW|unicode
zh|CN|unicode
ja|JP|unicode
de|DE|iso8859-1
es|ES|iso8859-1
ru|RU|iso8859-5
Currently Installed Language: en|US|iso8859-1

 

MbR und / oder Startsektor defekt

Es startet kein Betriebssystem mehr?
Ursachen gibt es wie immer viele. Falls die Ursache (noch) nicht bekannt ist, ist ein Vorgehen nach Schritten sinnvoll

Versuch des Starts über eine Live-CD
Download für eine Gentoo-Live CD:  https://gentoo.de/downloads/index.html
Alternativer Download von Knoppix unter  http://www.knoppix.org

Dort versuchen über fdisk /dev/sdx die Partitonen abzurufen

Das BIOS resetten (über das vorgegebene Tastenkürzel vor dem Systemstart)

Versuch mit einer Live-CD auf die Platte des Systems zugreifen

Superblock defekt
In der #dmesg wird angezeigt, dass die Dateiformate nicht identifiziert werden können. Fehler in den Superblocks.

 Über cfdisk /dev/sdx werden die vorhandenen Partitionen mit dazugehörigem Dateisystem angezeigt. So kann geschaut werden, welche Partition die richtige ist. Falls diese angezeigt werden kann durch ein chroot versucht werden Zugriff auf diese zu bekommen und den Fehler weiter einzugrenzen.

 

 Hinweis: dieser Beitrag wird gerade bearbeitet und erweitert. Schauen Sie gern mal wieder rein!